Steinkohle Heizungen für Wärme und Wohlbefinden

04.11.2018 00:17

Es sind vor allem Dauerbrandöfen, die für das Verbrennen von Kohle eingesetzt werden. Diese Öfen sind für hohe Temperaturen ausgelegt und halten die Glut sehr lange und stabil. Ein häufiges Nachlegen von Kohlen entfällt daher. Dauerbrandöfen sind dafür ausgelegt in Privathaushalten für Wärme und Wohlbefinden im ganzen Zuhause zu sorgen. Dabei ist die Funktionsweise beim Verbrennen der Brennstoffe anders als bei traditionellen Kaminen. Die Kohle verbrennt in einer Art Trichter, der Feuermulde langsam ab.

Neben Dauerbrandöfen verwenden viele Haushalte auch große Kohleheizungen für die Beheizung des gesamten Hauses. Viele dieser Heizanlagen verfügen über eine automatische Beschickung. Dabei fördert eine Förderschnecke feinkörnige Erbsenkohle, aus einem Brennstofflager, automatisch bei Bedarf zum Kessel, wo sie dann verbrennt. Diese Heizungsanlagen ähneln in der Funktion den Holzpelletheizungen und können den Heizbetrieb eines Hauses über längere Zeit vollautomatisch sicherstellen.

Eine weitere Art der Heizungsanlagen sind die Vergaseröfen, wobei es nunmehr auch vermehrt Steinkohlevergaser zu erschwinglichen Preisen gibt. Diese Öfen haben einen extrem hohen Wirkungsgrad und verbrennen die eingelegten Brennstoffe extrem heiß. Sie funktionieren genau so wie normale Holzvergaseröfen, sind jedoch für höhere Temperaturen geeignet. Da diese Öfen „per Hand“ befüllt werden, empfiehlt es sich hier eine gröbere Nusskohle zu verwenden.

Erbsenkohle oder Nusskohle?

Die für Ihr Heizungssystem passende Steinkohle Körnung entnehmen Sie Ihrer Betriebsanleitung. Als Faustregel gilt Erbsenkohle für Öfen mit automatischer Brennstoffzuführung und Nusskohle für Öfen die per Hand befeuert werden. Der K&F Brennstoffhandel liefert Erbsenkohle in der Nussgröße I (5 – 25 mm) und Nusskohle in der Nussgröße (20 – 40 mm). Es kann in praktischen 25 kg Säcken auf Paletten verpackte oder lose Steinkohle als Schüttgut geliefert werden. In Säcken verpackt lässt sie sich leicht transportieren und vernünftig aufstapeln. Die Säcke sind verschweißt und die Kohle kann sauber transportiert und gelagert werden.

Entsorgung von Steinkohlenasche

Bei der Feuerung von Steinkohle, insbesondere beim Verbrennen von Anthrazitkohle, fällt sehr wenig Asche an. Doch im Gegensatz zur Asche von Brennholz und Holzkohle, welche sich auch gut als Dünger im Garten verwenden lässt, gehört die Steinkohlenasche immer in den Restmüll.

Ein wichtiger Sicherheitshinweis zur Ascheentsorgung

Tragen Sie immer Sorge, dass die Asche bei ihrer Entsorgung vollständig erkaltet ist und keine Glut in die Mülltonne gelangt. Oft befinden sich unter der Asche noch Glutnester. Diese könnten den anderen Hausmüll entzünden und schwere Brände hervorrufen. Daher empfehlen wir bei der Ascheentsorgung stets Handschuhe zu tragen. Die Asche kann so kontrolliert werden und die Hände sind vor Verbrennungen geschützt.